BAFA-Förderung

Die BAFA-Förderung richtet sich nach den Förderrichtlinien des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) vom 01.12.2015. Damit wurde die alte Förderung durch die KfW abgelöst. Ab 1.1.2016 ist eine überarbeitete Richtlinie in Kraft, die bis 2019 gilt.

Das BAFA fördert Energieberatungen für KMU bis 250 Mitarbeitern und maximale 50 Mio. Umsatz. Die Energiekosten müssen über 10.000 Eur/a netto liegen. Das Programm ist nicht vorgesehen für die Landwirtschaft, Wohungswirtschaft und öffentliche Körperschaften.

Es ist sinnvoll, vorher die formalen Kriterien durch Ihren Steuerberater prüfen zu lassen, ob die Richtlinie eingehalten werden kann.

Als Berater können nur von der BAFA geprüfte und qualifizierte Fachleute mit entsprechender Ausbildung und Erfahrung eingesetzt werden. Der Berater muss unabhängig und neutral beraten und darf keine Vergünstigungen von ausführenden Unternehmen annehmen.

Aufgrund des Angebotes wird ein Auftrag unter Förderungsvorbehalt erteilt. Damit wird bei der BAFA ein elektronischer Antrag gestellt und üblicherweise innerhalb eines Monats positiv beschieden.

Nach vollständiger Bezahlung der Schlussrechnung wird diese mit dem Beratungsbericht bei der BAFA eingereicht, die dann die Fördersumme von 80 % an den AG auszahlt. Nach der neuesten Richtlinie ist das Einreichen des Zahlungsnachweises nicht mehr zwingend erforderlich, sondern die BAFA beschränkt sich auf Stichproben.

Das Beratungshonorar beträgt maximal 8.000 Euro zzgl. MwSt. incl. Umsetzungsbegleitung